JUGEND AKTIV PLUS – Projektpräsentation beim "Active Inclusion Learning Network" in Rom

Im Rahmen des  „Active Inclusion Learning Network“ wurde das Projekt Jugend Aktiv Plus als eines von 10 Projekten ausgewählt, Ziele, Methoden und Vorgehensweisen zur (Re-) Integration der Zielgruppe der NEET (not in ecucation, employment or training)  vor einer Experten- Kommission am 4. und 5. Dezember 2014 in Rom vorzustellen.

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Piazza del Popolo, Rom (Foto: Sieglinde Ritz)

Im Rahmen des Projektes  „Active Inclusion Learning Network“, das vom britischen Partner „National Offender Management Service“ (NOMS) geleitet und von der Europäischen Kommission mit ESF-Mitteln finanziert wird,  wurden europaweit 77 Projekte und Programme mittels eines detaillierten Fragebogens zu ihren Strategien befragt, wie sie die  Zielgruppe der  16 - 25 Jährigen, die weder in Arbeit, Ausbildung oder Fortbildung sind, erreichen und  integrieren. Diese 77 Projekte  sind von  verschiedenen Experten aus Europa begutachtet worden.  Zehn Projekte/ Programme  wurden schließlich zu einer Projektvorstellung nach Rom zum italienischen Partner ISFOL  eingeladen. Die Partner des Netzwerkes kommen aus Belgien, Griechenland, Italien, Litauen, Schweden, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse des Netzwerkes werden direkt an die Europäische Kommission und an die Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales und Integration weiter geleitet.

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Lennart Asp – ACTIVA Foundation Örebro,  Giovanni Crisonà, Centro Studi „Cultura Siviluppo”                                               Brita Borg, Magdalena Sandin, Petra Jansson – Unga In Swedish Public Employment Stockholm,                                           Sieglinde Ritz – Lawaetz-Stiftung, Hamburg

Ergebniss der Voruntersuchungen ist, dass folgende Methoden und Eckpunkte besonders Erfolg versprechend sind, junge Menschen zu erreichen und zu integrieren: Junge Menschen sollten möglichst individuell angebunden sein und sie sollten hierüber die Möglichkeit haben, in schwierigen Lebenslagen zu einem frühen Zeitpunkt Unterstützung zu erhalten und nicht erst in Krisenzeiten. Beratungen, Ausbildungen oder Fortbildungen sollten mit praktischen Arbeitserfahrungen einhergehen. Die jungen Menschen sollten aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess einbezogen werden. Wichtig sei es auch, dass  in der Beratung auch soziale und persönliche Problemlagen berücksichtigt werden und Schlüsselqualifikationen vermittelt werden. Um die Zielgruppe zu erreichen, bedarf es  eines großen Netzwerkes von Partnern und Organisationen. Und nicht zuletzt sei ein gutes Projektmanagement erforderlich.

Im Projekt Jugend Aktiv Plus werden viele dieser Punkte  bereits umgesetzt. In den anschließenden Arbeitsgruppen (siehe Foto) wurden am zweiten Tag der Konferenz die vorgestellten Projekte hinsichtlich ihrer Innovation, ihrer Transfermöglichkeiten, ihrer wesentlichen Lernerfolge und ihrer Finanzierung erörtert.

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Arbeitsgruppensitzung mit Vertretern des Netzwerkes "Active Inclusion                                                                      Learning Network" und Projektrepräsentanten

Die  Expertenkommission entscheidet im Frühjahr 2015, ob wir im Mai 2015 mit dem Projekt Jugend Aktiv Plus auch zur Abschlusskonferenz in Rom eingeladen werden.

(Sieglinde Ritz)

 

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