ESF YOUTH EMPLOYMENT NETWORK

ESF YOUTH EMPLOYMENT NETWORK zu Gast bei
JUGEND AKTIV PLUS

Eine Delegation des ESF Youth Employment Network besuchte am 02. und 03.März 2017 Hamburg, um sich über die die Jugendberufsagentur und über die ESF-Projekte Jugend Aktiv Plus (JAP) und COME IN zu informieren.

Das ESF Youth Employment Network, bestehend aus Vertreter/innen der EU Kommission und Vertreter/innen  von  ESF-Verwaltungsbehörden  verschiedener europäischer Länder, wie Finnland, Frankreich, Italien etc., befasst sich mit politischen und ESF-bezogenen Fragestellungen der Integration junger Menschen mit Multiproblemlagen, den sogenannten NEET´s. Im europäischen Kontext bezeichnet dies Jungerwachsene, die sich weder in Ausbildung, Beschäftigung oder Qualifizierung befinden (not in education, employment or training). In diesem Zusammenhang führt das Netzwerk derzeit verschiedene „Study-Visits“ in Europa durch.

Bereits im Sommer letzten Jahres haben wir Jugend Aktiv Plus bei einem Workshop des Netzwerks in Brüssel vorgestellt und diskutiert. Auf besonderes Interesse stieß hier die Verbindung von Ansätzen der Arbeitsmarktpolitik mit den Ansätzen der Jugendhilfe. Das Netzwerk wählte darauf hin Jugend Aktiv Plus auch für einen Studienbesuch aus, um sich vor Ort einen Eindruck von den Ansätze und Erfolgen des Hamburger Projektes zu verschaffen.

Am ersten Tag informierte sich die Delegation bei dem Träger GSM über die Arbeit der Jugendberufsagentur in Hamburg und das Projekt COME IN. Am Nachmittag ging es weiter zur Lawaetz-Stiftung, wo die Projektleiterinnen eine Einführung zur Projektstruktur gaben und ihre Aufgaben als Dachträger von Jugend Aktiv Plus erläuterten.

Der zweite Tag beinhaltete den Vorortbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V., einem Träger von Jugend Aktiv Plus. Auf dem Programm stand der Besuch von zwei Schulküchen, in denen Jungerwachsene Arbeitserfahrungen sammeln können. Im Café Eins nutzten die Besucher/innen die Gelegenheit, selbst mit Teilnehmenden von Jugend Aktiv Plus und dem Schulprojekt des Trägers zu diskutieren.

 

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Die Delegation in der Lawaetz-Stiftung bei der Vorstellung von Jugend Aktiv Plus

 

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Die Delegierten schauen sich das Jobangebot in der Schule Sternschanze an

 

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Hier trifft sich die Delegation mit Jugendlichen aus dem Projekt im Café Eins

Die Vorstellung der Ergebnisse einer Projektevaluation von Ramboll und die Abschlussdiskussion mit Trägervertretern von Jugend Aktiv Plus und den Delegierten rundeten den Tag ab.

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Die Ergebnisse der Evaluation des Projektes werden lebhaft diskutiert.

Die Delegation war sehr beeindruckt von den vielfältigen Ansätzen von JAP - das individuelle Coaching und die Qualifizierungs- und Jobangebote. Aber auch der freiwillige Zugang und  der sozialräumliche Ansatz des Projektes fanden großen Anklang.

Vielen Dank an die Delegation und alle Beteiligten. Wir haben uns über das große Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen sehr gefreut!  S. Ritz, Projektleitung JAP

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